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by Christine Moll

Respektierst du das neue Leben?

Ein Artikel von Christine Moll

Wie geht es dir in dieser bewegten Zeit? Lässt du dich von der allgemeinen Stimmung mitreißen oder schaffst du es, bei dir zu bleiben und Ruhe zu finden? 

Die Energie der Worte

Ist dir schon einmal aufgefallen, welche Wörter und Phrasen in den Medien für die tägliche Berichterstattung verwendet werden? Wörter wie Krise, Shutdown, Distanz, … fühlen sich für mich nicht gut an. Das soll nicht heißen, dass ich die Situation verharmlosen möchte, allerdings macht es mir die Energie dieser Worte bewusster. Und was macht es mit dir? Ich möchte mich der schönen Seite dieser herausfordernden Wochen widmen. Ich höre immer wieder von KlientInnen, wie sie diese Zeit genießen, sich endlich um wichtige, persönliche Dinge kümmern können, ja, wie sie dieses Herunterfahren vieler Systeme und zum Teil sogar Stillstehen richtig genießen, es als Erholungsphase nutzen. Und wie sie lernen, mit neuen Möglichkeiten sichtbar zu werden. Sie machen sich mit Online-Techniken vertraut und werden richtig kreativ in der Angebotserstellung und -umsetzung.

Regenerationsphase anstatt Shutdown

Und unsere Natur – ist es nicht traumhaft zu sehen, wie sie sich erholt, in welcher Geschwindigkeit sie sich regeneriert? Der Frühling schafft es, mit seinen Sonnenstrahlen und warmen Temperaturen, mit süßen Düften von Frühlingsblumen und Blüten und dem fröhlichen Gezwitscher von allerlei Vögeln alles besser zu machen. Für mich ist es also ein zauberhaftes Geschenk, gerade jetzt Zeit zu haben, aufmerksam die Natur beobachten zu können, von ihr zu lernen und mich an ihr zu erfreuen. Und an all den neuen Möglichkeiten, die sich neu ergeben, alle neue Vernetzungen und gegenseitigem Unterstützen und an allem, das sich jetzt gerade neu sortiert.

Warten wir ab, üben wir uns in Geduld, ich bin fest davon überzeugt, dass es sich lohnen wird.

Ich wünsche mir, dass es ein Großteil der Menschheit schaffen wird, dieses neue Leben auf dieser neuen Erde zu achten und zu respektieren und nicht wieder in alte Muster zurück zu fallen.

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by Christian Holzknecht

Vom Wesen der Liebe.

Ein Artikel von Christian Holzknecht.

Als ich das neue Projekt von Judith, „die Bloggerin“ gesehen habe, war bei mir der erste Gedanke: „Und was ist mit mir?“

Darf ich als Mann auch eine Bloggerin sein?

Vorab, ich bin ein Riesen-Fan von Judith und allem was sie macht. Ich bin auch ein Mann der sehr aktiv in den Themen Selbstliebe, Achtsamkeit und Sprache agiert. Dieses „Mann sein“, ist mir schon manchmal zum Nachteil geworden. Da waren diese „Frauen Gruppen“, diese Netzwerke, die nur für Frauen geschaffen wurden und, obwohl ich so viel auch für die Frauen zu sagen hätte, durfte ich dort dann nicht sprechen.

Das hat mich neugierig gemacht und es hat mich genauer hinschauen lassen, um diesen Umstand „Die Frauen wollen unter sich sein“ einmal genau zu beleuchten. Dabei sei noch festgehalten, auch ich habe mich dabei schuldig gemacht und eine Einladung von einer derartigen „Frauen only“ Organisation abgelehnt, bei einem ihrer Events auf der Bühne zu sprechen und meinen Vortrag über die „innere Schönheit“ abzuhalten.

Mit meiner Arbeit, mit meinem Tun, mit meinen Vorträgen habe ich dazu etwas sehr Wertvolles lernen dürfen. Die Geschlechtertrennung, die gibt es in der Männerwelt ja auch, ist nur da sinnvoll, wo die Menschen in den gewohnten Mustern „unter sich“ bleiben wollen. Für die Bewusstseinserweiterung ist das Gegenteil perfekt.

Wenn wir uns weiter entwickeln wollen, wenn wir unsere eigenen Muster gespiegelt haben wollen, wenn wir uns in der vollen Liebe begegnen wollen, dann brauchen wir alle Menschen beider Geschlechter, um das erfolgreich tun zu können.

Judith hat das schon voll verstanden und „die Bloggerin“ entstand in der Form nur daher, weil sie bis dato fast nur Frauen als Kunden und Leser hatte. Der Beweis, dass ihr jeder Mensch, der in der Liebe agiert, willkommen ist, bin ich.

Ich darf hier schreiben und einen Blog-Beitrag für „die Bloggerin“ schreiben. Was mich von Herzen sehr freut.

Die bedingungslose Liebe kennt kein Geschlecht, sie ist einfach da.

Wunderschön.

Euer Christian Holzknecht


Buchtipp – „Perfect“:

Wirf hier einen Blick in Christian Holzknechts Buch „Perfect – fühle deine innere Schönheit“.

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by judith.works

Weißt du wirklich was du kannst?

Frustig statt lustig?

„Hallo Judith, ich fürchte so wird es nix … ich sitze jetzt schon Stunden dran, aber ich weiß viel zu wenig und das Rumspielen macht keinen Spaß, wenn am Ende alles immer wieder weg ist – ich brauch da irgendwie noch eine Idee, was hinter den einzelnen Dingen steckt. Jetzt ist der Slider wieder weg, dabei wollte ich ihn nur an eine andere Stelle ziehen. Die Texte sind auch nicht so da, wie ich sie bereits bearbeitet habe und an irgendeiner Stelle fliege ich immer raus. So ist es echt frustig.“

Hoppla, was ist denn da los? Dieser Hilferuf ereilt mich eines Abends per e-Mail. Dabei war ich mir so sicher, dass ich alles richtig gemacht hatte! Als ich meinen Claim-to-fame-Kurs ins Leben rief, war ich 100% davon überzeugt, das jede von uns eine eigene WordPress-Seite haben und bedienen kann. Davon bin ich übrigens immer noch überzeugt.

Damals – also vor rund 8 Wochen – ging ich allerdings auch davon aus, dass das alles easy & superschnell funktioniert. Denn so kenne ich das aus meinem Alltag. Hier schnell eine Änderung, da kurz eine neue Seite eingerichtet, „mal schnell“ einen Blogartikel schreiben, reinkopieren, formatieren, Bild zugeschnitten …

Zack, raus in die Welt!

Easy, easy, easy und schnell geht das. Was ich dabei allerdings vergessen hatte: Es geht deswegen so schnell, weil ich das seit rund 10 Jahren praktiziere. Immer wieder. Jeden Tag. Es gehört seit Jahren zu meinem Alltag, diese Dinge zu lernen, zu können und zu wissen. Und plötzlich erinnere ich mich an eine Situation rund 4 Jahre zuvor:

Ich sitze da, raufe mir die Haare und möchte meinen Computer an die Wand werfen!

Das neue WordPress-Programm, was mir meine Kollegin als „supereasy & voll inutitiv anzuwenden“ beschrieben hat, macht mich gerade wahnsinnig. Ich seh nur noch bunte Kästchen und checke überhaupt nicht, womit ich anfangen muss. Alles Chaos! Nie im Leben entsteht daraus die tolle Webseite, die ich mir selber bauen wollte. Ich will das alles nicht mehr sehen, das überfordert mich und ich hab echt keine Lust mehr auf das alles.

Spulen wir nun wieder vier Jahre vor: Exakt dieses Programm – das mich damals wahnsinnig machte – habe ich in meinem Claim-to-Fame-Kurs meinen Teilnehmerinnen ans Herz gelegt, weil es ja so „supereasy & voll intuitiv anzuwenden“ ist. I love it! Und zwar so richtig … denn es stimmt tatsächlich, dass es das ist. Aber irgendwie hatte ich dabei vergessen, das ich die letzten 2-3 Jahre damit gespielt habe und immer besser geworden bin. Es war inzwischen so natürlich für mich, damit umzugehen, dass ich tatsächlich die Naivität besaß, anzunehmen, das könne doch jeder einfach so und mal eben nebenbei.

Wertschätzung, hallo?

Dieses Learning, das ich aus dem ersten Durchgang meines Kurses ziehe, ist dermaßen wertvoll, dass alleine das alles wert ist, was ich gerade erleben darf. Denn nicht nur, dass ich meinen Kundinnen ein bisschen zuviel zugemutet habe – nein, noch viel wilder: Ich hab mich selbst und meine Fähigkeiten sowas von runtergespielt! Ja, wie komme ich denn auf die Idee, das etwas, wofür ich Jahre gebraucht habe, damit es easy & intuitiv ist für mich, jemand anderer in 2 Stunden Einschulung lernen kann? Stell dir das mal vor! Was hab ich denn bitte für eine Meinung von mir?

Heute ist mir erst bewusst geworden, was ich mir in den letzten 10 Jahren tatsächlich alles antrainiert habe. Auf eigene Faust. Autodidakt. Manches mühsam, anderes leicht. Das, was ich heute bin und kann, habe ich mir zu 100% selbst erarbeitet. Ich besitze ein Fachwissen und Fähigkeiten, von denen ich nicht einfach mal so annehmen darf, dass das jeder andere ebenso hat.

Nur weil es für mich nichts Besonderes (mehr) ist.

Das heißt doch noch lange nicht, dass es für dein Gegenüber nichts Besonderes ist. Ganz im Gegenteil! Für deinen Kunden bist du vielleicht eine Offenbarung. Die große Meisterin. Der Tausendsassa. Der komplette Wahnsinn und die absolute Rettung in einer Person.

Und er hat Recht damit.

Stell deinen Kunden nicht in Frage, wenn er dir zeigt, dass du absolut unschlagbar bist. Es stimmt nicht, wenn du sagst: „Ach, das ist doch nichts. Das könnte doch jeder … schau, du musst nur mal schnell …“ Nein. Eben nicht! Was für dich „mal eben schnell“ ist, ist für ihn „Oh mein Gott, ich bin so froh, dass ich dich gefunden habe, denn nie im Leben möchte ich mich damit beschäftigen müssen.“ Und deswegen, meine Liebe, möchte ich dich heute einfach mit der Frage verabschieden:

Weißt du wirklich was du kannst?

Edit: Meine Kundin ist inzwischen wieder glücklich & lustig, wir sind gemeinsam nochmal an die Webseite ran und jetzt passt es perfekt. Und ich? Ich hab draus gelernt und mein Angebot wird dadurch besser. Das Pilotprojekt war ein echter Erfolg und die Grundlage dafür, was jetzt kommt.

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by judith.works

Intro

Es ist doch so: Es wird zuwenig geschrieben auf der Welt. Sinnvolles. Wertvolles. Lustvolles. Wundervolles. Also starten wir damit hier. Und jetzt. Denn wer, wenn nicht wir.